Deutscher Amateur-Radio-Club e.V. Ortsverband Hagen-Süd (O51)

 

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Willkommen beim Deutschen Amateur-Radio-Club e.V. Ortsverband Hagen-Süd (O51), Amateurfunk in Hagen/Westf.

“Der freundliche Ortsverband”

 

Wir sind dem Deutschen Amateur-Radio-Club e. V. (DARC) angeschlossen und treffen uns regelmäßig, immer am 1. Freitag des Monats um 19:30 Uhr in der Gaststätte Landgasthaus Staplack . Interessenten sowie Gäste, ob mit oder ohne Amateurfunk-Zeugnis, sind immer gerne gesehen !

Der DARC Ortsverband Hagen-Süd O51 (OSCAR 51) betreibt die Clubstation DL0WFH und die Mitglieder sind häufig u.a. auf dem 70cm FM-Relais Hagen (Frequenz: 438.9375 MHz, Rufzeichen: DM0HA) anzutreffen. Weitere geplante Aktivitäten finden sich auch im Terminkalender, der von den Mitglieder ständig gepflegt wird.

Wir würden uns freuen, wenn wir weitere Fragen von Ihnen beantworten dürften!

Nachfolgend einige interessante Dinge, die das faszinierenden Hobby Amateurfunk betreffen:

Koax

Der Amateurfunkdienst

Gesetzlich anerkannt

Der Amateurfunk ist international geregelt und in den Radio Regulations und im Gesetz über den Amateurfunk eindeutig definiert. Er ist ein Funkdienst, der anerkannt neben anderen Funkdiensten steht. Ebenso wie beispielsweise der Seefunk- oder der Flugfunkdienst unterliegt er besonderen Bedingungen und erfährt gleichermaßen den Schutz des ihm zugeteilten Frequenzraumes.

Internationaler Funkdienst

Der Amateurfunk ist ein wirklich völkerverbindender Funkdienst, er kennt keine Ländergrenzen und überwindet alle Hemmnisse, die sich aus Unterschieden der Rasse, des Standes und der politischen Weltanschauung ergeben könnten – eben weil diese Dinge keine Diskussionsthemen für Funkamateure sind. Mehr als 2,5 Millionen Funkamateure der ganzen Welt haben sich zur Verteidigung ihrer Interessen zusammengeschlossen. Im Jahre 1925 gründeten Vertreter aus neun Ländern die Internationale Amateur Radio Union (IARU), die nach ihren heutigen Statuten Dachverband von ca. 160 nationalen Vereinigungen der Funkamateure ist. Die IARU wiederum hat Beobachterstatus mit beratender Funktion bei der ITU, einer Unterorganisation der UNO, die in regelmäßigen Sitzungen die Frequenzbereiche der einzelnen Funkdienste weltweit festlegt. Der IARU gehört auch der Deutsche Amateur-Radio-
Club e. V. (DARC) als Interessenverband der Funkamateure in der Bundesrepublik Deutschland an.

Kommunikation über Grenzen hinweg

Dem Amateurfunkdienst sind international diverse Frequenzbereiche zugewiesen, innerhalb derer die Sende- und Empfangsfrequenzen frei gewählt werden dürfen. Es sind dies auf Kurzwelle neun Bänder zwischen 1,8 und 30 MHz. Darüber hinaus dürfen staatlich geprüfte Funkamateure auch noch auf dem 2-m-Band, dem 70-cm-Band und auf wesentlich “höheren” UHF- und SHF-Bändern ihre “Versuchssendungen” mit zum Teil selbst gebauten Sende- und Empfangsgeräten durchführen. Die Sendeleistung der verwendeten Geräte ist durch nationale Bestimmungen festgelegt, sie darf je nach der Zeugnisklasse bis zu 750 Watt betragen. Durch die Möglichkeit außer der Telefonie (Sprechfunk) auch Verbindungen in Telegrafie (Morsen) und Funkfernschreiben zu tätigen, sind weltweite Kontakte die Regel. Außerdem dürfen staatlich geprüfte Funkamateure auch Fernsehversuchssendungen (ATV und SSTV) ausstrahlen.

Weltweiter Austausch von QSL-Karten

Viele Funkamateure legen den Schwerpunkt ihrer Bemühungen auf die Kontaktaufnahme mit möglichst weit entfernten Stationen und sammeln mit Begeisterung QSL-Karten, also  Funkkontaktbestätigungen von Funkamateuren aus aller Herren Länder. Karten vom Polarkreis etwa oder aus Tahiti sind Erfolge, auf die sie stolz verweisen.

Humanitäre Hilfeleistung über Funk

Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) e.V. hat mit fast allen Bundesländern in der Bundesrepublik Deutschland Vereinbarungen über die Mitwirkung staatlich geprüfter Funkamateure bei Katastrophen getroffen. Die Erfahrungen der Vergangenheit haben immer wieder gezeigt, wie wichtig es ist, schnell zu helfen. Immer wieder hört man von humanitären Hilfeleistungen durch Funkamateure. So auch bei Erdbeben und bei Schneekatastrophen. Stets waren es Funkamateure, die mit ihren jederzeit betriebsbereiten Geräten die ersten Funkverbindungen erstellten und das z. T. zerstörte öffentliche Fernsprechnetz ersetzten.

Amateurfunk ermöglicht den Selbstbau von Funkgeräten

Das Hauptziel der Funkamateure ist das Erlangen besonderer Kenntnisse und Fähigkeiten, nicht zuletzt auch bei der Entwicklung, Konstruktion und Erprobung von entsprechenden Geräten. Sie dürfen mit Eigenbaugeräten arbeiten, im Gegensatz zu CB-Funkern, die nur typengerechte Geräte mit Zulassung der Bundesnetzagentur verwenden dürfen. Wesentliche Voraussetzung für den Amateurfunk ist, dass dieser nur aus persönlicher Neigung und ohne Verfolgung wirtschaftlicher oder politischer Interessen ausgeübt wird.
Eine kommerzielle Nutzung ist deshalb, im Gegensatz zum CB-Funk, in jedem Fall ausgeschlossen.

Wissenschaftliche Experimente

Große Verdienste haben sich Funkamateure auch bei der Erforschung der Ausbreitungsbedingungen elektromagnetischer Wellen erworben. Viele Neuentwicklungen wären ohne ihre Pionierleistungen nicht möglich gewesen.

Nutzung moderner Technik

Nach dem Morsen und Funksprechen haben auch andere Betriebsarten Einzug in den Amateurfunk gehalten. Funkfernschreiben, die Übertragung stehender und beweglicher Bilder und Funkverbindungen über Amateurfunksatelliten sind im Amateurfunkdienst seit einigen Jahren selbstverständliche Betriebsarten. Viele Betriebsarten werden inzwischen auch von Personalcomputern gesteuert bzw. unterstützt.

Funkbetrieb über Satellit

Auch des modernsten Mittels der weltweiten Nachrichtenübermittlung haben sich die Funkamateure angenommen. Der Bau von Amateurfunk-Satelliten, genannt OSCAR (Orbital Satellite Carrying Amateur Radio), erfolgt in Gemeinschaftsarbeit. Hierbei bewährt sich eine internationale Zusammenarbeit zwischen Funkamateuren aus verschiedenen Ländern, um ein Objekt in der Größe eines Nachrichtensatelliten in das Weltall zu befördern. Die Funkamateure dürfen übrigens für sich in Anspruch nehmen, den ersten aktiven Satelliten in Betrieb genommen zu haben. Er wurde im März 1965, einen Monat vor dem ersten kommerziellen Fernmeldesatelliten, in eine Umlaufbahn gebracht.

Wie wird man Funkamateur?

Zu Beginn der Amateurfunktätigkeit steht das Hören auf den Kurz- und Ultrakurzwellen ganz im Vordergrund. Bevor Sie auf die Taste drücken oder ins Mikrofon sprechen dürfen, müssen
Sie eine Prüfung bei der Bundesnetzagentur ablegen. Nach Bestehen der Prüfung wird Ihnen ein Rufzeichen zugeteilt und das Amateurfunkzeugnis ausgehändigt. Jedes Mitglied im DARC e. V. kann mit einer eigenen QSLKarte an der QSL-Kartenvermittlung teilnehmen. Mit den Bestätigungskarten der Funkamateure aus aller Welt können dann viele Diplome erworben werden. Diese interessante und faszinierende Freizeitgestaltung steht jedem offen. Der Deutsche Amateur-Radio-Club e. V. weist den Weg dorthin, den Weg zum Amateurfunk, die Brücke zu einer Welt ohne trennende Grenzen. Der DARC e. V. unterhält über 1.000 Ortsverbände in 24 Distrikten. Hier werden regelmäßig Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Amateurfunkprüfung angeboten.

Kontakt:
Deutscher Amateur-Radio-Club e. V.
Lindenallee 4,
34225 Baunatal
Tel.: 0561 94988-0
Fax: 0561 94988-50
E-Mail: darc@darc.de
Internet: www.darc.de oder gerne auch direkt beim DARC Ortsverband Hagen-Süd (O51)

Quelle: DARC

 

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